Hagen stärkt regionale Zusammenarbeit für inklusive Angebote für Kinder und Jugendliche

Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen, Verbänden und der Stadt Hagen trafen sich am Freitag, 10. Juli, im Rathaus an der Volme zur zweiten Regionalplanungskonferenz Jugend. Thema der Veranstaltung war die Förderung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen mit körperlicher oder geistiger Behinderung sowie die Weiterentwicklung bestehender Strukturen in der Region.

Netzwerk und Kooperationsbasis

Die Konferenz fungiert als Plattform für Organisationen und Fachkräfte, die junge Menschen mit Behinderung begleiten. Grundlage für die Zusammenarbeit ist eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Hagen und dem Landschaftsverband Westfalen Lippe LWL. Gemeinsam wollen die Akteure inklusive Angebote ausbauen und Kindern wie Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen.

Bestandsaufnahme und Arbeitskreis

Im Mittelpunkt der Tagung stand eine Bestandsaufnahme vorhandener inklusiver Hilfsangebote. Zudem wurden die Ergebnisse des Arbeitskreises Inklusive Hilfen vorgestellt, der sich im vergangenen Jahr gebildet hat. Ziel des Arbeitskreises ist es, Lücken in der Versorgung zu identifizieren und koordinierte Lösungen zu entwickeln.

Vorstellung eines stationären Angebots

Die Evangelische Stiftung Volmarstein präsentierte das Matthias Becker Haus als stationäre Einrichtung für Kinder mit Unterstützungsbedarf. Die Vorstellung diente dazu, bestehende Kapazitäten und Leistungsangebote der Region transparenter zu machen und Schnittstellen für Kooperationen sichtbar zu benennen.

Ausblick auf weitere Zusammenarbeit

Am Ende der Konferenz sprachen sich die Teilnehmenden dafür aus, die enge Zusammenarbeit fortzusetzen. Ziel bleibt, inklusive Strukturen in Hagen nachhaltig zu stärken und den Zugang zu unterstützenden Angeboten für betroffene Kinder und Jugendliche weiter zu verbessern.

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