Sechs Rhesusaffen in Witten entwichen: Polizei und Feuerwehr nehmen Sichtungen entgegen

Sechs Rhesusaffen sind nach Angaben aus Witten aus einem Gebäude entwichen. Am Donnerstagmorgen entdeckte ein Anwohner eines der Tiere in den Bäumen des Hauptfriedhofs und alarmierte die Polizei. Laut offizieller Einschätzung sind die Tiere scheu und nicht gefährlich. Der Tierhalter übernimmt die Maßnahmen zum Einfangen.

Ablauf der Sichtungen

Der erste bekannte Hinweis ging am Donnerstagmorgen ein, als ein Spaziergänger auf dem Hauptfriedhof einen der Affen zwischen den Bäumen bemerkte. Er schilderte seine Reaktion mit den Worten ‚Ich dachte, jetzt spinne ich total wegen der Medikamente‘. Nach dieser Sichtung wurden weitere Meldungen an Polizei und Feuerwehr weitergeleitet.

Die Einsatzkräfte sammeln Hinweise über Standorte der Tiere. Wenn einer der Affen angetroffen wird und nicht sofort weiterläuft, geben Polizei und Feuerwehr die Information an den Besitzer weiter, damit dieser die Tiere einfangen kann.

Beurteilung der Gefahr

Die beteiligten Stellen betonen, dass die Affen ausdrücklich als ungefährlich und scheu gelten. Demnach bestehe nach aktuellem Stand keine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung. Beobachter sollen jedoch Abstand halten, um die Tiere nicht aufzuschrecken.

Weiteres Vorgehen

Der Halter ist für das Einfangen verantwortlich und wird nach Angaben der Behörden informiert, sobald konkrete Fundorte bekannt sind. Polizei und Feuerwehr fungieren in erster Linie als Koordinationsstellen für Sichtungsmeldungen und geben diese weiter.

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